Carl-Roth-Förderpreis

Preisträgerin HalliIm Rahmen des 16. JCF-Frühjahrssymposiums findet in diesem Jahr die erstmalige Verleihung des Carl-Roth-Förderpreises statt. Dieser Preis wird für ressourcenschonende Synthesewege oder innovative Chemikalienanwendungen vergeben. Juliette Halli fand mit einem effizienten und vielversprechenden Prinzip der Reaktionsführung einen weitgehend abfallfreien Syntheseweg zur Herstellung von mehr als 50 teils neuen Verbindungen. Dies hat sie in ihrer Masterarbeit über die Entwicklung neuer Eisen-katalysierter Multikomponentenreaktionen dokumentiert, die sie 2013 an der Frankfurter Goethe-Universität anfertigte. Mit Hallis Methode gelingt es, ausgehend von einfachen und leicht zugänglichen Startmaterialien, Arylglycine, eine wichtige Klasse von Aminosäuren, nachhaltig herzustellen. Verwendet werden dabei nur ökologisch unbedenkliche Katalysatoren. Multikomponentenreaktionen sind ein wichtiges Werkzeug der pharmazeutischen Chemie auf der Suche nach neuen Wirkstoffen. Der Carl-Roth-Förderpreis wird von der Carl Roth GmbH & Co. KG finanziert und ist mit 5000 Euro dotiert. Zusammen mit einem Gutschein im Wert von 3000 Euro für Produkte der Carl Roth GmbH & Co. KG, der für den Arbeitskreis bestimmt ist, aus dem die Preisträgerin stammt, wird der Preis am 27. März feierlich überreicht.

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